Dokumente einsammeln

Dokumente von Mandanten einsammeln und danach wieder löschen

Sunset Docs ist ein Upload-Portal für sensible Unterlagen, die Sie nur für eine bestimmte Zeit brauchen. Mandanten und Kunden senden Ausweiskopien, Gehaltsabrechnungen, Verträge oder Kontoauszüge über Ihren Upload-Link oder Ihre Dokumenten-E-Mail-Adresse, ohne Konto. Ihr Team prüft Vorschaubilder mit Wasserzeichen, und jede Datei wird zum festgelegten Termin gelöscht.

Keine Karte erforderlich. Bis zu 10 empfangene Dateien.

So funktioniert es

Von der Anfrage bis zur Löschung

  1. Upload-Link teilenFügen Sie den Link in Ihre Anfrage ein, drucken Sie ihn als QR-Code für den Empfang aus oder nennen Sie die E-Mail-Adresse Ihres Arbeitsbereichs. Absender brauchen kein Konto.
  2. Mandanten laden vom Smartphone hochErlaubt sind PDF, JPG, PNG, HEIC, WebP, AVIF, TIFF, GIF und BMP. Bis zu 10 Dateien pro Übermittlung, je 20 MB und insgesamt 25 MB. Dateien werden anhand ihres Inhalts geprüft und auf Schadsoftware gescannt.
  3. Ihr Team prüft die VorschauMitglieder sehen Seitenbilder mit Wasserzeichen im Browser, nicht die Originaldatei. Öffnen, Drucken und Herunterladen stehen im Aktivitätsprotokoll.
  4. Gelöscht wird nach PlanJede Übermittlung erhält einen Löschtermin zwischen 1 Stunde und 90 Tagen, in Team und Business bis zu 365 Tagen. Ist die Aufgabe erledigt, können Sie früher löschen.
01

Keine Anhänge mehr im Postfach

Unterlagen landen in einem gemeinsamen Arbeitsbereich statt in persönlichen Postfächern, Gesendet-Ordnern und Chatverläufen, die niemand aufräumt.

02

Vorschau statt Original

Der Browser erhält Seitenbilder mit Wasserzeichen. Der Download des Originals bleibt aus, bis die Inhaberin oder der Inhaber ihn freigibt, und jeder Download wird protokolliert.

03

Jede Datei hat ein Ablaufdatum

Eine Einstellung für dauerhafte Speicherung gibt es nicht. Die Löschung läuft weiter, auch wenn die Testphase endet, eine Zahlung scheitert oder das Abo gekündigt wird.

Für wen

Für kleine Unternehmen und Kanzleien, die ein sensibles Dokument für einen bestimmten Vorgang sehen müssen und es danach nicht behalten wollen. Typisch sind Steuerberater bei der Erklärung, Hausverwaltungen und Makler bei der Prüfung von Mietinteressenten, Personalabteilungen beim Onboarding, Versicherungsmakler und Copyshops, die Dateien zum Drucken bekommen.

Alle stellen dieselbe Bitte: „Schicken Sie uns bitte eine Ausweiskopie und die letzten drei Gehaltsabrechnungen.“ Ohne passendes Werkzeug landen diese Kopien in E-Mail-Anhängen, Messengern und geteilten Ordnern, und dort bleiben sie jahrelang.

So läuft das Einsammeln in der Praxis

Eine Hausverwaltung hat sich für einen Mietinteressenten entschieden und braucht vor der Vertragsunterzeichnung einen Einkommensnachweis, etwa die letzten Gehaltsabrechnungen, auf denen nicht benötigte Angaben geschwärzt sind. Statt um Anhänge zu bitten, schickt sie eine kurze Nachricht mit dem Upload-Link und stellt die Standardlöschung auf 30 Tage.

Der Interessent öffnet den Link auf dem Smartphone, fotografiert die Unterlagen oder wählt PDFs aus, gibt seinen Namen ein und sendet ab. Das Team bekommt eine Benachrichtigung ohne Dateinamen und ohne Inhalt. Es öffnet die Übermittlung, prüft die Seiten mit Wasserzeichen und hält die Entscheidung in der eigenen Software fest.

Springt der Interessent ab, löscht das Team die Übermittlung am selben Tag. Sonst löscht Sunset Docs sie nach 30 Tagen. Das Aktivitätsprotokoll zeigt, wer was geöffnet und gedruckt hat.

E-Mail, geteilter Ordner oder Upload-Portal

Frage E-Mail-Anhang Geteilter Ordner Sunset Docs
Wo liegen Kopien? Gesendet-Ordner des Absenders, Ihr Postfach, deren Backups Überall, wohin der Ordner synchronisiert In einem Arbeitsbereich, verschlüsselt
Bekommt der Browser das Original? Ja Ja Nein, standardmäßig nur Vorschau mit Wasserzeichen
Wann wird gelöscht? Wenn jemand daran denkt Wenn jemand daran denkt Zu einem festen Termin ab Eingang
Werden Zugriffe protokolliert? Selten Je nach Tarif und Einstellung Öffnen, Drucken, Herunterladen, Löschen
Braucht der Absender ein Konto? Nein Oft Nein

Was Sunset Docs nicht leistet

Sunset Docs ist ein befristeter Dokumenteneingang. Die Grenzen sollten Sie kennen:

Checkliste vor dem Start

  1. Notieren Sie, welche Unterlagen der Vorgang braucht, und streichen Sie alles, was Sie nur „für alle Fälle“ anfordern würden.
  2. Wählen Sie eine passende Standardlöschung, etwa 8 Stunden für einen Druckauftrag oder 30 Tage für eine Mieterprüfung.
  3. Legen Sie fest, ob Absender eine E-Mail-Adresse angeben müssen oder ob sie optional bleibt.
  4. Entscheiden Sie, ob Originale heruntergeladen werden dürfen und ob Ausdrucke ein Wasserzeichen tragen.
  5. Laden Sie die Personen ein, die Unterlagen prüfen, und bitten Sie sie, die Bestätigung in zwei Schritten zu aktivieren.
  6. Setzen Sie den Link in Ihre Anfragevorlage, auf Ihre Website oder auf den Aufsteller am Empfang.
  7. Klären Sie, wo aufbewahrungspflichtige Unterlagen abgelegt werden, und verschieben Sie sie vor dem Löschtermin dorthin.

Die Tarife beginnen bei 12 EUR pro Monat und Arbeitsbereich, mit unbegrenzt vielen Mitgliedern. Die 14-tägige Testphase kommt ohne Karte aus.

Häufige Fragen

Ist Sunset Docs ein vollständiges Mandantenportal?

Nein. Es ist ein Upload-Portal für den Eingang, kein dauerhaftes Portal. Mandanten melden sich nicht an, sehen keine früheren Übermittlungen, schreiben keine Nachrichten und unterschreiben nichts. Dafür nutzen Sie Ihre Kanzleisoftware oder ein DMS und Sunset Docs für die sensiblen Unterlagen, die nicht bleiben sollen.

Kann ich Checklisten oder automatische Erinnerungen verschicken?

Nein. Sunset Docs verwaltet keine Unterlagenlisten und erinnert niemanden. Schreiben Sie in Ihrer eigenen Nachricht, was Sie brauchen, und fügen Sie den Upload-Link ein. Absender können ihren Namen oder ein Aktenzeichen angeben, damit Sie die Übermittlung zuordnen können.

Kann ich ein Dokument länger als 365 Tage behalten?

Nein. Das Maximum liegt bei 90 Tagen in Starter und 365 Tagen in Team und Business. Müssen Sie eine Unterlage aufbewahren, kann die Inhaberin oder der Inhaber den Original-Download freigeben, der protokolliert wird. Legen Sie die Datei dann vor dem Löschtermin in Ihrem Archiv ab.

Was passiert mit den Unterlagen, wenn wir nicht mehr zahlen?

Neue Uploads werden pausiert, vorhandene Dokumente behalten ihren Löschtermin. Ende der Testphase, gescheiterte Zahlung oder Kündigung verlängern die Speicherdauer nie.

Welche Unterlagen sollte ich so nicht einsammeln?

Standardmäßig ist der Dienst nicht für Gesundheitsdaten oder andere besondere Kategorien, Daten über Straftaten wie Führungszeugnisse, Daten von Kindern, vollständige Kartennummern, Passwörter oder private Schlüssel gedacht. Fordern Sie nur an, was die Aufgabe wirklich braucht.

Richten Sie Ihren Eingang für sensible Dokumente ein

Beginnen Sie mit einem Dokumenteneingang, der Dateien über ein Upload-Portal oder eine eigene E-Mail-Adresse annimmt und jede neue Übermittlung automatisch löscht.

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